Marken sind für uns mehr als abstrakte Konstruktionen aus der Betriebswirtschaft, die ausschließlich monetär bewertet werden und am Reißbrett entstehen.

Für uns

  entstehen Marken in den Köpfen – in den Köpfen von Anbietern und von Nachfragern.
  sind Marken eine Handlungsanleitung innerhalb einer Organisation.
  behaupten sich Marken in der Kommunikation durch Konsistenz sowie die Art und Weise ihres Designs und ihrer Inszenierung.
  müssen Marken authentisch sein, dann sind sie glaubwürdig.
  besitzen Marken die Kraft, sich in einer Kultur zu entfalten.
  sind Marken schützenswert.

Unser Denken geht über eine rein betriebswirtschaftliche Sichtweise auf Marke hinaus, da wir interdisziplinär arbeiten und soziologische sowie kulturwissenschaftliche Ansätze in unsere Arbeit integrieren. So ergeben sich neue Aspekte, die für Hochschul- und Wissenschaftsmarken zunehmend an Wichtigkeit gewinnen, wie z.B. das Leitbild nach innen und außen, die Wahrnehmbarkeit in der Kommunikationsflut und das Erzeugen von Relevanz.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawick) – das gilt auch für Kommunikation im Wissenschaftsmarketing.

Dabei sehen wir die besonderen Herausforderungen an die verschiedenen Stakeholder: Wissenschaftsmarketing z.B. fokussiert neben der Wissenschaftsgemeinschaft auch Industrie, Politik und Medien als Zielgruppe. So unterschiedlich wie die Stakeholder sind, so differenziert muss auch die entsprechende Strategie sein. Eine Hochschule als attraktive Einrichtung für Studieninteressierte zu positionieren, fordert andere marken- und kommunikations-strategische Maßnahmen als das Akquirieren von Partnern aus Politik und Industrie.
Dabei dürfen interne Zielgruppen, wie Mitarbeiter in Verwaltung und Lehre, Forschende etc., nicht außer Acht gelassen werden. Auch im Wissenschaftsmarketing sind sie wichtige Multiplikatoren.

Vergleichbar einem Unternehmen muss auch hinter dem Marketing von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, Weiter-/Bildungsanbietern, Hochschulen/Universitäten und Kultureinrichtungen eine starke Marke stehen. Nur so können Sie das gesamte Potential Ihrer Einrichtung ausschöpfen.